CLEANTECH / UMWELTTECHNOLOGIE

Als Folge der beschriebenen Megatrends werden neue Technologien im Umweltbereich einen enormen Aufschwung verzeichnen. Daraus ergeben sich für Layton attraktive Beteiligungsmöglichkeiten. Im Allgemeinen achten wir darauf, dass die Produkte und Dienstleistungen potenzieller Beteiligungsunternehmen Bedürfnisse befriedigen, die sich aus der Veränderung der ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die folgenden Trends:

  • die effiziente Erzeugung und Nutzung von Energie
  • der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen 
  • die Herausforderungen des Klimawandels
  • die wachsende Mobilität

Gute Beteiligungsmöglichkeiten sind aber auch in anderen Sektoren zu finden.

Begleiten Sie uns auf eine aufregende Reise zu neuen Anlagesektoren - unsere Experten kombinieren Fachwissen und Unternehmertum zu erstklassigen und gewinnbringenden Portfolios.

Recycling / Rohstoffrückgewinnung

Hauptfokus der Layton SA liegt nach wie vor im Bereich der Rohstoffrückgewinnung, denn die Nachfrage nach Rohstoffen steht im direkten Zusammenhang mit dem Wirtschaftswachstum und der sich daraus ergebenden Steigerung der globalen Produktion von Waren des Konsums. In Kombination mit den steigenden Kosten der Primärproduktion von Rohstoffen und der ungebrochenen Nachfrage derselben, wird Urban Mining/Recycling nicht nur zu einer Alternative in der Rohstoffgewinnung, sondern in absehbarer Zukunft zu einer zwingenden Notwendigkeit.

Elektro- und Elektronikschrott ist der am schnellsten wachsende Teil der Abfallströme der Industriestaaten. Sein Recycling bietet ein hohes Potenzial. Voraussetzung für die Rückgewinnung ist jedoch eine Recycling-Infrastruktur und fachliches Wissen bei denen, die diese bedienen.


Layton sucht  gezielt nach Beteiligungsmöglichkeiten an Unternehmen, welche sich durch Innovationen und nachhaltigem Handeln auszeichnen.

Der Rohstoffmarkt

Der Grundstein unseres Wohlstands bröckelt

Primärrohstoffe sind natürliche Ressourcen, die bis auf die Lösung aus ihrer natürlichen Quelle noch keine Bearbeitung erfahren haben. Sie werden aufgrund ihres Gebrauchswertes aus der Natur gewonnen und entweder direkt konsumiert oder als Arbeitsmittel und Ausgangsmaterialien für weitere Verarbeitungsstufen in der Produktion verwendet. In Abgrenzung von den aus natürlichen Quellen stammenden primären Rohstoffen werden durch Wiederverwertung (Recycling) gewonnene Rohstoffe Sekundärrohstoffe genannt.

Um Rohstoffe zu fördern, betreiben Menschen gigantischen Aufwand: Sie graben Tausende Meter tiefe Stollen oder bohren Löcher in die Erde , sprengen Berge oder buddeln mühselig im Sand.

Es gibt jedoch intelligentere Wege um an die begehrten Rohstoffe zu kommen: Im Abfall von Haushalten und Industrie lagern massenweise Gold- und Silberschätze - vor allem in ausrangierten Elektrogeräten. Und davon gibt es reichlich: 40 Millionen Tonnen elektronischer Geräte landen weltweit jährlich auf dem Müll.

Rückgewinnung mit modernster Technologie würde die Rohstoff-Ressourcen erheblich aufbessern.  Die Ausbeute wäre um ein Vielfaches größer als z.B. in Bergminen; Um ein 3-5 Gramm Gold zu gewinnen, bewegen Bergbau-Firmen bis zu 10 Tonnen Erz. Die Umweltauswirkungen sind verherend.

Die Ausbeute bei 1 Tonne Elektronischrott: Bis zu 250g Gold!

Schätze auf Müllbergen: Dort liegen Millionen Computer-Leiterplatten, die 250 Gramm Gold pro Tonne enthalten - das 50-fache der Kalgold-Mine.


Wachstum des Marktes im zweistelligen Prozentbereich

Je teurer die Rohstoffe, umso attraktiver wird die Verwertung von Elektro- und Elektronikschrott. Urban Mining nutzt die Stadt als Rohstoffquelle. Ein neuer Wirtschaftszweig entsteht.

Selbst hohe Förderquoten wie in der Kalgold-Mine in Südafrika, wo fünf Gramm pro Tonne Gestein gewonnen werden, wirken mickrig gegen die Schätze auf Müllbergen: Dort liegen Millionen Computer-Leiterplatten, die 250 Gramm Gold pro Tonne enthalten - das 50-fache der Kalgold-Mine.

Europa ist ein rohstoffarmes Land. Doch an unerwarteter Stelle schlummern große, unerschlossene Lagerstätten: Auf Mülldeponien, in Gebäuden und in Infrastrukturen wie den Verkehrs-, Trink- und Abwassernetzen- sowie in Strom-, Gas- und Fernwärmenetzen. Je stärker die Rohstoffpreise steigen, umso attraktiver wird es, die städtischen Minen auszubeuten. Urban Mining nennt man das.

Globale Rohstoffsituation

Eine endliche Geschichte - doch es gibt Lösungen

Begrenzte Verfügbarkeit  - Das Wachstum der Erdbevölkerung und die Veränderung im Konsumverhalten (vor allem in Schwellenländer) sowie ein sorgloser Umgang mit Rohstoffen in unserer Wegwerfgesellschaft führen zu einer zunehmenden Rohstoffknappheit. Besonders deutlich wird dies bei den fossilen Energierohstoffen, da diese weder nachwachsen noch recycelt werden können. Die von uns gewonnenen Rohstoffe stellen wir dem Markt zu Verfügung. Natürlich vorkommende Rohstoffe sind nicht unbegrenzt verfügbar, der Bedarf jedoch steigt mit der wachsenden Weltbevölkerung. Die Layton-Gruppe bedient sich an Müllhalden, Elektroschrott und Deponien für Schlacke und Krätze. Durch die hohe Reinheit unserer Rohstoffe wie Kupfer, Aluminium, Stahl, Gold oder Silber erzielen wir Höchstpreise ohne die Natur zusätzlich zu belasten.

Durch die ungebremste Nachfrage werden natürliche Lagerstätten immer knapper, was einen Anstieg der Rohstoffpreise zur Folge hat.  Um diesem Trend entgegen zu wirken, gibt es mehrere Lösungsansätze:

■    Rohstoffgehalt in Produkten zu reduzieren (Wertstoffmanagement)
■    Rückgewinnung von Rohstoffen aus Elektroschrott, Deponien,
      Schlacken oder Metall-Krätzen sowie Produktionsabfällen 

Die natürlichen Ressourcen dieser Erde werden irgendwann aufgebraucht sein. Die steigende Nachfrage und die geringer werdenden Vorkommen lassen die Preise stetig ansteigen.


Nachfragetreiber Demographie

Im Schnitt kommen heutzutage jede Sekunde 3 Menschen auf die Welt. Bis 2020 sollen rund 500 Mio. Menschen geboren werden, wobei 75% davon in Asien auf die Welt kommen. Die UN hat berechnet, dass die Weltbevölkerung von aktuell 7 auf 9 Mrd. bis 2050 ansteigen wird. Das sind 2 Mrd. neue Menschen bzw. 30% mehr als heute, was bedeutet, dass während den nächsten 38 Jahren durchschnittlich rund 1 Mio. Menschen pro Woche das Licht der Welt erblicken.
 
Es gibt noch einen weiteren Trend zu verzeichnen, und zwar der Urbanisierungstrend, d.h. die Menschen ziehen zunehmend von ländlichen und unterentwickelten Gegenden in Städte. In Städten ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Rohstoffen wesentlich grösser als auf dem Land. Berechnungen prophezeien, dass im Jahr 2050 insgesamt 6,5 Mrd. Menschen in Städten (“cities”) leben werden – heute sind es gerade mal 3,5 Mrd. Das sind 3 Mrd. neue Menschen bzw. 86% mehr als heute, was bedeutet, dass während den nächsten 38 Jahren durchschnittlich rund 1,5 Mio. Menschen mehr pro Woche in Städten leben.


Nachfragetreiber Wohlstand

Der Rohstoffbedarf steigt nicht nur durch eine quantitativ anwachsende Weltbevölkerung, sondern auch qualitativ, denn mit höherem Wohlstand/Einkommen wird der Konsum rohstoffintensiver. Wer heute läuft, kauft sich morgen ein Fahrad – wer heute Rad fährt, sattelt morgen auf das Auto um.

Je mehr Menschen weltweit über ein Einkommen verfügen und je mehr diese Einkommen ansteigen, desto grösser ist auch die Nachfrage nach Rohstoffen. Die Weltbank schätzt, dass das Pro-Kopf-Einkommen in Schwellenländern doppelt so stark zunehmen wird wie in den OECD-Staaten. Tatsächlich wuchs das real verfügbare Pro-Kopf-Einkommen in Asien um 90% in den Jahren 1999-2009.

Länder, die aufstreben und sich entwickeln, benötigen Rohstoffe. Keine Rohstoffe – keine Entwicklung. Keine Entwicklung – kein Wohlstand.


Nachfragetreiber Infrastruktur

Der Trend einer zunehmenden Verstädterung (Urbanisierung) v.a. in Schwellenländern wird die Nachfragedynamik nach Rohstoffen zusätzlich anheizen. In Zeiten von Internet und Smartphones bestimmen Rohstoffe aber auch den Alltag eines Wohlstandsbürger, wie der weltweite Ausbau von Infrastruktur während den letzten Jahrzehnten verdeutlicht hat (schon heute verspeist allein das Internet in den USA mehr als 10% des gesamten US-Energiebedarfs). Neue Märkte und Industrien, sowie aufstrebende Länder, benötigen allem voran Gebäude, Strukturen und Transportwege wie Strassen, Schienen, Wasserwege und Flughäfen, sowie unzählige neue Anlagen, die u.a. eine Versorgung mit Wasser und Elektrizität gewährleisten.
 
Somit verlangen all diese aufstrebenden Länder, Märkte und Menschen zunehmend Rohstoffe. Die wachsende Anzahl der Menschen macht z.B. die Wasserinfrastruktur immer dringlicher, denn nur etwa 80% der Weltbevölkerung besitzt Zugang zu sauberem Wasser und nur 60% zu sanitären Einrichtungen. Die OECD geht für die nächsten 20 Jahren von einem jährlichen Volumen für weltweite Infrastrukturausgaben im Bereich von 600 Mrd. Dollar aus – nur um die Versorgung mit Wasser sicherzustellen. Weiter schätzt die OECD, dass allein China bis 2030 insgesamt rund 2.000 Mrd. Dollar in Anlagen zur Erzeugung und Verteilung von Energie investieren wird.


Nachfragetreiber Begrenztes Angebot

Neben der steigenden Nachfrage aus allen Ecken und Winkeln dieser Erde kommt die zu realisierende Tatsache hinzu, dass das Angebot an Rohstoffen weder willkürlich noch beliebig vermehrt werden kann. Erstens sind viele natürliche Rohstoffe von nicht nachwachsender Natur, sondern eben nur begrenzt verfügbar (“knapp”). Zweitens wurden die meisten und grössten Rohstofflagerstätten bereits entdeckt.

Sicherlich gibt es noch einige unentdeckte Lagerstätten), und es ist auch bekannt, dass Planet Erde fortwährend neue Lagerstätten produziert. Das einzige Problem ist somit nur, dass unsere Erde viele Millionen Jahre benötigt, um eine neue Lagerstätte zu bilden – und dass wir irgendwann den Grossteil der derzeit vorhandenen Lagerstätten ausgebeutet haben. Das ist der Grund, warum breit argumentiert wird, dass unsere Rohstoffe mengenmässig begrenzt sind, obwohl diese de facto schon “nachwachsen” bzw. sich fortwährend in der Erdkruste bilden.

 

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